‚Jewish Heritage Community Resilience’
Interdependenzen von Kulturerbe und Resilienz in Krisen, Kriegen und Katastrophen
Laufzeit: 2025-2028
Gesamtprojekt
Katastrophen und Konflikte bedrohen sowohl materielles als auch immaterielles Kulturerbe, einschließlich traditionellen Wissens, dass für den Erhalt weiterer Kulturerbeformen wichtig ist. Der Verlust kulturellen Erbes kann katastrophale gesellschaftliche Folgen haben, wie den Verlust grundlegender identitäts-, wert- und wirklichkeitsstiftender gesellschaftlicher und/oder kultureller Konstrukte. Wird Kulturerbe nicht geschützt, drohen weitreichende Folgen für die Gesellschaft.
Vor diesem Hintergrund erforscht das interdisziplinäre Forschungsprojekt das Spannungsfeld von Bedrohung, Zerstörung, Bewahrung und Schutz jüdischen Erbes in Israel und wie dieses trotz diverser Bedrohungslagen zur sozialen Resilienz, bzw. zu einer „Jewish Heritage Community Resilience” beiträgt. Zentral ist die Betrachtung der Beziehung zwischen jüdischem Kulturerbe und Resilienzbildung aus diversen Blickwinkeln. Alle Teilbereiche des Projekts haben gemeinsam, dass sie sich mit der Bewahrung, Nachhaltigkeit und dem Schutz jüdischen Kulturerbes unter Berücksichtigung der Resilienz, sowohl im materiellen als auch im immateriellen Sinne, befassen. Hierbei wird jeweils die Bedeutung des Erbes für die kulturelle Identität und die Fähigkeit zur Krisenbewältigung in der israelischen Gesellschaft analysiert.
Die Kombination historischer, soziologischer, musikwissenschaftlicher und theologischer Perspektiven ermöglicht eine facettenreiche Betrachtung jüdischer Resilienz, vor allem mit einem Schwerpunkt darauf wie 1) wie jüdisches Kulturerbe – die natürliche archäologische Zerstörung miteinschließend – langfristig bewahrt wird und 2) wie jüdisches Kulturerbe in Israel und der Diaspora nachhaltig die gemeinschaftliche Resilienz stärken kann.
Kooperationspartner*innen und Assoziierte
Person, Institut, Hochschule
Person, Institut, Hochschule
Person, Institut, Hochschule
Institution, Ort
Institution, Ort
Institution, Ort
Projektleitung
Prof. Dr. S
arah M. Ross
Europäisches Zentrum für jüdische Musik
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Prof Dr. Anselm Hagedorn
Professur für Altes Testament und Antikes Judentum
Institut für Evangelische Theologie
Universität Osnabrück
Dr. theol Florian Oepping
Lehrstuhl für Altes Testament und Antikes Judentum
Institut für Evangelische Theologie
Universität Osnabrück
Dr. Cordula Dittmer
Katastrophenforschungsstelle (KFS)
Institut für Geographische Wissenschaften
Freie Universität Berlin
Dr. Daniel F. Lorenz
Katastrophenforschungsstelle (KFS)
Institut für Geographische Wissenschaften
Freie Universität Berlin
Projektmitarbeiter:innen
Roy Albag
Lehrstuhl für Altes Testament und Antikes Judentum
Institut für Evangelische Theologie
Universität Osnabrück
Samuel Weigel, M.A.
Europäisches Zentrum für jüdische Musik
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
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